MEDIEN UND RELIGION
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REPRÄSENTATION RELIGIÖSER PLURALITÄT UND IDENTITÄTSBILDUNG
EINE RELIGIONSWISSENSCHAFTLICHE ANALYSE NORMATIVER DIMENSIONEN IN MEDIEN FÜR KINDER

Verena Eberhardt


In diesem Dissertationsprojekt werden normative Paradigmen in Medien, die explizit für Kinder produziert werden, untersucht. Es fokussiert auf die Repräsentation religiöser Pluralität mit dem Ziel, Wertvorstellungen und normative Ansprüche in der Darstellung pluraler Gesellschaften zu analysieren. Als Arbeitsgrundlage dienen zeitgenössische Kinderliteratur und audiovisuelle Quellen, die das Motiv einer religiös pluralen Gesellschaft verhandeln. Basierend auf der Analyse von Differenzkonstruktionen in der Repräsentation religiöser Vielfalt beleuchtet das Dissertationsprojekt den öffentlich-medialen Diskurs um Werte, Leitkulturen und Zugehörigkeiten und untersucht die Bedeutung von Religion in für Kinder produzierten Medien. Den theoretischen Rahmen der Arbeit bildet die Kulturtheorie Stuart Halls. Durch die Verknüpfung philosophischer Werte- und Normentheorien mit dem Konzept des kulturell Imaginären soll ein religionswissenschaftlicher Zugang zu Normativität erarbeitet werden.